Sapporo ist voll japanischer Kultur und unglaublicher lokaler Küche, die Ihre Vorstellung von einem Winterreiseziel verändern werden!

©Aaron Rolph

Mauri und Aaron sind zwei Fotografen und Schriftsteller aus Italien bzw. dem Vereinigten Königreich. Die beiden Freunde sind auch begeisterte Skifahrer, die über ihre Erfahrungen an Winterreisezielen auf der ganzen Welt berichtet haben. Sie sind nach Sapporo gekommen, um Ski zu fahren und die berühmte japanische Küche und Kultur zu genießen, worauf sie sich auf ihrer Reise am meisten gefreut haben.

©Aaron Rolph
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Professioneller Skifahrer Maurizio Marassi

  • GBR

Professioneller Skifahrer Aaron Rolph

So viele Orte zum Skifahren so nah am Herzen der Stadt!

Mauri: Mit rund 2 Millionen Einwohnern ist Sapporo die fünftgrößte Stadt des Landes. Das Stadtzentrum ist voller Läden zum Shoppen und Essen, und es macht wirklich Spaß, zu Fuß auf Entdeckungsreise zu gehen. Außerdem liegt es in täuschender Nähe zu sechs verschiedenen Skigebieten, von denen wir auf unserer Reise zwei besucht haben. Zuerst haben wir das Sapporo Kokusai Ski Resort besucht, das nur etwa eine Stunde mit dem Auto entfernt ist. Die Hänge dort fühlten sich am meisten wie die eines Wintersportorts an, und der Pulverschnee war von oben bis unten unglaublich. Es ist auch einzigartig unter den Skigebieten der Welt, weil man an klaren Tagen das Meer sehen kann. Außerdem ist es hervorragend beleuchtet, sodass man auch nach Einbruch der Dunkelheit noch problemlos Ski fahren kann!

©Aaron Rolph

Aaron: Ich habe das Glück, das Abenteuer zu meinem Beruf gemacht zu haben, der mich in die ganze Welt führt, wo ich Fotos schieße und über meine Erfahrungen schreibe. Dies war mein erster Besuch in Sapporo und ich finde, dass die Stadt voller Abenteuer steckt! Der Pulverschnee im Sapporo Kokusai Ski Resort war der Wahnsinn; superleichter und flauschiger Schnee, der tiefer war als überall, wo ich je zuvor gefahren bin, und unglaubliche Schneewolken hinter uns zurückließ. Außerdem gab es noch Sapporo Teine, ein Skigebiet direkt neben der Stadt. Dort kann man nachts Ski fahren, was in Europa ungewöhnlich ist, und es war ein ganz besonderes Gefühl, unter dem Nachthimmel vom Gipfel des Berges hinunterzufahren.

©Maurizio Marassi

Anstoßen mit Sake im Komfort des Freiluftbads!

Mauri: Mein Aufenthalt im Jōzankei Yuraku Souan, einem traditionellen japanischen Gasthaus im Onsen-Dorf Jōzankei im Süden von Sapporo, war ein unvergessliches Erlebnis! Außerdem war es nur etwa 30 Autominuten vom Sapporo Kokusai Ski Resort entfernt! Ich zog meine Schuhe aus, um hineinzugehen, und wurde mit köstlichem grünem Tee begrüßt. Mein Vater liebt die japanische Kultur, deshalb habe ich früher immer den Tee getrunken, den er uns in Italien gegeben hat, aber ich hatte ihn noch nie mit solch unglaublicher Gastfreundschaft überreicht bekommen.

Auf unserem Zimmer gab es ein natürliches Bad mit heißem Quellwasser, aber Aaron und ich haben uns entschlossen, ein Bad im Freien zu mieten, damit wir mit Sake anstoßen konnten, während wir vom Becken aus die wunderschöne Schneelandschaft betrachteten. Die japanische Kultur auf diese Weise zu erleben, war wirklich traumhaft.

Aaron: Es war fantastisch, umgeben von Schnee im Freiluftbad wirklich leckeren Sake zu trinken. Etwas anderes, das ich zum ersten Mal erlebt habe, war ein Kotatsu, ein Tisch, an dem eine Decke befestigt ist, die einen warm hält. Ich habe gehört, dass die Menschen in Japan im Winter traditionell mit ihren Familien unter einem Kotatsu essen und sich dabei unterhalten. Es war wirklich schön, traditionellere Bräuche aus der herzerwärmenden japanischen Kultur zu sehen.

Sapporo ist ein großartiger Ort, um so viele Facetten der japanischen Esskultur zu erleben

Mauri: Ich koche gerne, also esse ich natürlich auch gerne, und japanische Küche gehört zu meinen Favoriten, weil die Präsentation dem unglaublichen Geschmack in nichts nachsteht. Bei meiner Reise nach Sapporo war es also das Essen, auf das ich mich am meisten gefreut habe.

In einem japanischen Gasthaus im Onsen-Dorf Jōzankei im Süden Sapporos habe ich zum ersten Mal Shabu-Shabu probiert. Dabei handelt es sich um einen traditionellen Eintopf, bei dem dünn geschnittenes Fleisch mit Gemüse und Tōfu kurz geschmort wird. Dadurch wird überschüssiges Fett entfernt, und die Scheiben sind hauchdünn, was sie extrem zart macht. Anschließend tunkt man es in Ponzu oder Sesamsoße – es war so köstlich, dass ich meine Stäbchen gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wenn Sie japanisches Essen mögen, müssen Sie es unbedingt mal probieren!

In der Innenstadt von Sapporo habe ich Yakitori gegessen, gegrilltes Hühnchen auf japanische Art, und ein in Hokkaidō berühmtes Gericht mit gegrilltem Hammelfleisch, das als Dschingis Khan bekannt ist. Sapporo hat seine ganz eigene Esskultur, und man kann Restaurants finden, die Gerichte von der ganzen Insel und aus dem ganzen Land anbieten, und sogar Läden mit einer Vielzahl von internationalen Gerichten auf der Speisekarte. Wenn das Essen so gut ist, werde ich nie genug davon haben!

Ich war fasziniert von den neonbeleuchteten Straßen Sapporos

Aaron: Das Tolle an Sapporo im Winter ist der Spaß, den man haben kann, wenn man nach einem Tag auf der Piste die Stadt zu Fuß erkundet. Jeden Tag nach der Rückkehr in unser Hotel haben wir uns umgezogen und uns dann auf den Weg nach Susukino gemacht, einem Ausgehviertel im Stadtzentrum. Dieses Viertel ist eines der belebtesten des Landes und sieht nachts im Neonlicht fantastisch aus. Es ist ein Muss! In der Stadt gibt es eine Vielzahl von Läden, in denen man nicht nur japanisch essen und trinken kann, und da Mauri und ich immer hungrig sind, haben wir ohne zu zögern einige Lokale ausprobiert!

©Aaron Rolph

Am Morgen haben wir im Hotel Fatbikes gemietet und sind durch den Schnee geradelt. Wir haben den althergebrachten Nijō-Fischmarkt besucht, der früh am Morgen öffnet, und wurden von den Einheimischen begrüßt, als wir die riesigen Krabben betrachteten, die vor den Geschäften ausgestellt waren. Dort fühlte ich mich wirklich wie einer der Einheimischen! Früher habe ich bei Wintersportorten immer nur an schneebedeckte Berge gedacht, aber in Sapporo macht es genauso viel Spaß, durch die Stadt zu bummeln – es wird Ihre Vorstellung davon, was ein Skigebiet ist, wirklich verändern!

Aaron: Eines der befriedigendsten Erlebnisse in Sapporo im Winter ist ein Spaziergang durch die Stadt nach dem Skifahren. Jeden Tag nach dem Skifahren haben wir uns im Hotel umgezogen und uns dann am Abend aufgemacht, die Stadt zu erkunden. Susukino im Stadtzentrum ist eine der belebtesten Einkaufsstraßen Japans. Die grellen Neonlichter und -schilder sind äußerst sehenswert und bilden einen schönen Kontrast zu einem Tag in der Natur. In diesem Viertel gibt es eine breite Auswahl an Restaurants und Lokalen, nicht nur japanisches Essen. Mauri und ich sind immer hungrig, also haben wir all die fantastischen Restaurants genutzt, die es hier gibt!

Am Morgen haben wir im Hotel Fatbikes gemietet sind durch den Schnee geradelt, eine wirklich spaßige Art, herumzukommen und weitere Sehenswürdigkeiten zu sehen. Auf dem althergebrachten Nijō-Fischmarkt, der früh am Morgen öffnet, wurde ich von vielen freundlichen Einheimischen angesprochen, als ich herumging und mir die beeindruckende Auswahl an Meeresfrüchten ansah, die vor den Geschäften angeboten wurden – es fühlte sich wie ein authentischer Ort für Einheimische an. Früher habe ich bei Wintersportorten an verschneite Berge gedacht, aber in Sapporo macht es einfach Spaß, durch die Stadt zu schlendern. Es ist eine Stadt, die Ihre Vorstellung von Skigebieten wirklich verändern kann.


Internationally renowned Finnish snowboarders Eero Ettala and HP Parviainen travel to Sapporo for the JAPOW experience of a lifetime.

Over 30 years of friendship, Canadian skiers Mark and Rory have competed against each other all over the world. They come to Sapporo for a trip of limitless snow and nightlife adventures.

Enni is an Olympic medalist who has been to nearly all the world`s snow destinations. Alongside her photographer partner, she explores Sapporo for the first time, mixing the days of snowboarding with culinary delights and onsen relaxation.

Mike is a fashion entrepreneur and pro snowboarder who often comes to Japan for business. But this time he came to Sapporo solo to play in the expansive backcountry areas and enjoy the city life.

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